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Sensomotorisches Training (SPW)

Der Begriff Sensomotorik setzt sich zusammen aus Sensorik und Motorik. Sensorik ist die Aufnahme von Informationen aus der Umwelt und deren Weiterleitung an das zentrale Nervensystem. Motorik ist die Ansteuerung und die daraus folgende Anspannung der Muskulatur bei einer Bewegungsausführung.

Die Sensomotorik spielt daher auch eine große Rolle in der Körperwahrnehmung, die bei Meschen mit Wirbelsäulenbeschwerden sehr häufig stark eingeschränkt ist.
In diesem praxisorientierten Unterrichtsfach werden zunächst gezielte Ansteuerungsübungen für die Rumpfmuskulatur gelernt. Denn erst wenn Rumpfkontrolle vorhanden ist, machen Kräftigungsübungen unter Verwendung von instabilen Unterlagen, wie z.B. Wackelbretter, Schaumstoffe, Gymnastikbälle, Seile bzw. Schlingen uvm. Sinn.
Unsere Muskeln haben nicht nur die Funktion uns Bewegungen zu ermöglichen, sie haben auch die Funktion durch isometrische Kontraktionen unsere Gelenke zu stabilisieren und so unser Gleichgewicht aufrecht zu erhalten. Bei Übungen auf instabilen Unterlagen steht besonders das Stabilisieren der Wirbelsäule über gezieltes Ansteuern der Rumpfmuskulatur im Vordergrund.