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Funktionelles Tapen und Kinesistapen (E)

In dieser sehr praxisorientierten Einheit wird sowohl das klassische Tapen als auch das in den letzten Jahren sehr populäre Kinesio-Tapen gelernt.
Klassische Tapes sind funktionelle Klebeverbände, die Gelenken Stabilität geben sollen und helfen unerwünschte Bewegungen zu vermeiden. Diese Tapes können vor allem nach Verletzungen am Bandapparat für Stabilität an den Gelenken sorgen und eine frühere Belastbarkeit ermöglichen. Weiters können sie zum Unterstützen von chronisch instabilen Gelenken angewendet werden. Bei Gelenksschmerzen können Tapes auch zur Schmerzlinderung und Funktionsverbesserung eingesetzt werden. So werden im praktischen Teil diverse Sprunggelenksverbände, Stützverbande bei Rotationsinstabilität des Knies, Verband zur Fixierung des Schultergelenks sowie Handgelenksverband bis hin zum Schlingenverband für das Daumengrundgelenk durchgenommen.
Beim Kinesio-Taping werden Schmerzen, Entzündungen und Schwellungen mittels eines elastischen, selbsthaftenden Bandes behandelt. Dazu wird nach ausführlicher Anamnese und verschiedenen Tests das Band auf den Stellen des Körpers angebracht, an denen es die gewünschte Wirkung am besten entfalten kann. Dort verbleibt das Tape einige Tage bis zwei Wochen, um eine bessere Wirkung zu erzielen. Dem Kinesio-Tape werden vielseitige Wirkungen, wie z.B. Verbesserung der Durchblutung und des Stoffwechsels, Aktivierung des lymphatischen Systems sowie Einfluss auf die Muskelfunktion und dadurch bessere muskuläre Stabilisation von Gelenken zugesprochen. In der Praxis wird das Kinesio-Taping an 19 verschiedenen Muskeln erprobt.